Beweissicherung und Due-Diligence
Mit einer zuverlässigen Beweissicherung und Schadensdokumentation können Streitigkeiten mit anderen Vertragspartnern oder benachbarten Dritten im Nachgang einer Baumaßnahme vermieden werden. Bei einer Beweissicherung nach DIN 4123 wird eine Dokumentation vor Beginn der Baumaßnahmen an nachbarschaftlichen Grundstücken oder Objekten sowie an Bestandsbebauung innerhalb des Baufeldes ausgeführt.
Unter einer "Due-Diligence-Prüfung" kann die „gebotene Sorgfalt“ verstanden werden, mit der beim Kauf von Immobilien das Bauwerk oder Gelände im Vorfeld der Akquisition geprüft wird. In Due-Diligence-Prüfungen wird insbesondere nach sogenannten Dealbreakern gesucht, also nach Sachverhalten, die einen Einfluss auf den voraussichtlichen Wert der fraglichen Immobilie haben.
Beweissicherungsverfahren
Klassische fotografische Dokumentation aller sichtbaren Mängel und Schäden an und in Gebäuden. Dachflächenaufnahmen mittels Drohnen.
Luftbilddokumentation von Verkehrs- oder Sportflächen hinsichtlich Setzungen, Verformungen oder Wuchsschäden.
Rissdokumentation mit Rissspionen und begleitendem Monitoring zur 3d-Dokumentation von Bewegungen in der Bausubstanz
Hochgenaues Vermessungsmonitoring in denkmalgeschützten Bauwerken bei angrenzendem Spezialtiefbau (tachymetrisch, in-door-Flüge)
Due-Diligence-Prüfungen
Die Environmental-Due-Diligence-Prüfung umfasst alle Fragen zu Altlasten im Boden oder im Gebäude, zu erwartbaren Auflagen des Umweltschutzes und zu gesundheitlich bedenklicher Bausubstanz.
Technical-Due-Diligence-Prüfung: Die Prüfung des bautechnischen Zustandes eines Bauwerks erfolgt in Kooperation mit externen Fachleuten.