Geotechnik & Baugrund
Grundlage für die Planung und Durchführung von Baugrunduntersuchungen ist die DIN EN 1997-2 „Eurocode 7" in Verbindung mit DIN EN 1997-1, DIN EN 1997-2/NA und der DIN 4020.
Wir beraten den Bauherrn hinsichtlich der Einstufung der geplanten Maßnahme in eine geotechnische Kategorie GK1 bis GK3 und erstellen darauf aufbauend ein ggf. schrittweises Untersuchungskonzept für die nach DIN EN 1997-2 vorgesehenen Vor-, Haupt-, und baubegleitenden Kontrolluntersuchungen.
Erkundung des Baugrunds
Durchführen von Baugrunderkundungen mittels Rammsondierungen DPM, DPH, DPSH-A, DPSH-B
Erkunden des geologischen Aufbaus des Untergrundes und Entnahme von Bodenproben aus Rammkernsondierungen oder aus Baggerschurfen
Ausschreibung, Vergabe sowie fachtechnische Begleitung von Großbohrungen (>DN100) bei größeren erforderlichen Erkundungstiefen
Geotechnische Materialuntersuchungen
Geotechnische Laboruntersuchungen von repräsentativen Bodenproben werden in externen Untersuchungsstellen ausgeführt.
Geotechnische Geländeversuche
Verdichtungskontrollen mit statischen Plattendruckversuchen
Verdichtungskontrollen durch dynamische Plattendruckversuche mit mittelschwerem oder leichtem Fallgewichtsgerät
Verdichtungskontrollen durch Rammsondierung (DPH, DPM)
Versickerungsversuche mit Doppelringinfiltrometern oder über verrohrte Bohrungen als open-end-Test
Höhen- und Lagekontrollen mittels terrestrischer oder drohnengestützter Vermessung
Geotechnische Berechnungen
Im Rahmen der in einer Hauptuntersuchung enthaltenen Gründungsempfehlungen können erste überschlägige Setzungsuntersuchungen für Flachgründungen, Nachweise der Standsicherheit von Böschungen und Dämmen oder Vorbemessungen von Bohrpfählen ausgeführt werden.